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Verband der Motorjournalisten verlangt Aufklärung

•    Kunden nicht mehr länger täuschen
•    Endlich Transparenz schaffen
 
Der Verband der Motorjournalisten VdM fordert mehr Aufklärung und Transparenz von Automobilindustrie und Politik. Nach dem Dieselgipfel und vor den möglichen Kartellverfahren vertrauen viel Kunden den Autoherstellern nicht mehr. Ebenso werfen Verbraucher der Politik Wegsehen und Ignoranz vor. Damit muss jetzt Schluss sein! Der VdM verlangt von Industrie und Politik, alle Sachverhalte sowohl in der Diesel- als auch Kartellthematik offen und transparent auf den Tisch zu legen.

Deutschlands Motorjournalisten werden verstärkt auf die angekündigten Aktivitäten seitens Politik und Wirtschaft schauen. Ob ein Software-Update wirklich reicht, wie die Automobilhersteller zu erklären versuchen, und wie sich das letztlich auf den Motor auswirkt, wird nachzuprüfen sein. Fachmedien haben hier schon in der Vergangenheit mit eigenen Tests wegweisende Beiträge geleistet. Ihnen wird gerade jetzt eine besonders wichtige Rolle zuteil in der Bewertung und Überprüfung der angekündigten Maßnahmen. Ebenso wird die Politik beim Wort genommen, Infrastrukturen in den Städten so zu optimieren, dass der Verkehrsfluss besser wird. Zudem haben sich die Kommunen bekannt, ihre eigenen Omnibus- und Kommunalfuhrparks auf umweltverträgliche Fahrzeuge umzustellen. Ein in Aussicht gestellter Fonds für Mobilität, den Regierung und Industrie gleichermaßen füllen sollen, ist ein weiterer Schritt. Er darf aber nicht zu Lasten der Steuerzahler und Autokäufer gehen. Sonst hätten sich beide Parteien wieder einen Bärendienst erwiesen, so der VdM.

Journalisten werden deshalb verstärkt ihrer Aufgabe nachkommen, im Sinne ihrer Leser, Hörer und Zuschauer immer wieder, wenn nötig, den Finger in die Wunde zu legen. Kuschelkurse zwischen Politik und Industrie darf es nicht mehr geben. Im Sinne einer uneingeschränkten Mobilität wendet sich der VdM auch gegen jegliche Fahrverbote.

Der VdM, 1952 gegründet, ist die größte deutschsprachige Vereinigung von Motor- und Mobilitätsjournalisten aller Medien sowie Vertreter einschlägiger Pressestellen. Er ist eingetragen beim AG Berlin-Charlottenburg.
 
Kontakt:
Werner Bicker
Vorsitzender
Verband der Motorjournalisten (VdM) e.V.
Geschäftsstelle
Neidlinger Str. 51, 73760 Ostfildern
Fon: 0711 45 99 82 94
Fax: 0711 50 44 35 94
Mail: vdm@vdm-gs.de

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