Zu den Inhalten springen

Verband der Motorjournalisten mahnt zur Verantwortung

  • Assistenzsysteme besser erklären
  • Raser höher bestrafen

Auch wenn im letzten Jahr rund sieben Prozent weniger Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind als 2015 darf der Kampf um noch mehr Verkehrssicherheitsarbeit nicht nachlassen.  Denn diesem Trend stehen fast drei Prozent mehr Verkehrsunfälle entgegen, die die Polizei 2016 gegenüber 2015 aufgenommen hat.

Der Verband der Motorjournalisten VdM appelliert deshalb an die Fahrzeughersteller, in ihren Bemühungen um Sicherheit nicht nachzulassen.  Wie auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat DVR anmerkt, können Fahrerassistenzsysteme Unfälle oftmals verhindern oder aber zumindest abmildern. Erschreckend in diesem Zusammenhang: Vielen Autofahrern ist die Notwendigkeit solcher System nicht bekannt oder sie unterschätzen die Wirkung. Der VdM ruft deshalb alle Medien, ob Automobil-, Publikums- oder Tagespresse auf, bei Berichterstattungen über neue Autos besonderes Augenmerk auf diese Ausstattung zu werfen und auf ihre Notwendigkeit hinzuweisen. Denn gerade den Medien kommt hier eine ganz wichtige Aufklärungsarbeit zu. Der VdM weist in diesem Zusammenhang auch auf die DVR-Kampagne www.bester-beifahrer.de hin, wo alle Fahrerassistenzsysteme erklärt werden.

Der VdM begrüßt ferner den Beschluss des deutschen Bundestages, Raser und Teilnehmer illegaler Straßenrennen härter zu bestrafen. Nach wie vor ist nicht angepasste Geschwindigkeit die Todesursache Nummer eins im Straßenverkehr. Drakonischere Strafen für besonders rücksichtslose und besonders unverantwortliche Autofahrer könnten zu weniger schweren Verkehrsunfällen führen. Der VdM unterstützt auch die aktuelle Initiative des Verkehrsministeriums, Gaffer zukünftig stärker zu bestrafen, vor allem, wenn sie noch verkehrsbehindernd sind.

Kontakt:
Werner Bicker
Vorsitzender
Verband der Motorjournalisten (VdM) e.V.

Geschäftsstelle
Neidlinger Str. 51, 73760 Ostfildern
Telefon: 0711 45 99 82 94
Telefax: 0711 50 44 35 94
Mail: vdm@vdm-gs.de

© 2012 Verband der Motorjournalisten - VdM Haftungsausschluss