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VdM-Regionalkreis im Daimler Museum

Das auch architektonisch spektakuläre Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart wird zehn Jahre. Grund genug für den Leiter Classic-Kommunikation Wolfgang Zanker den VdM-Regionalkreis zu einer Museumsführung einzuladen. Nach der Begrüßung durch Mercedes Classic-Pressesprecher René Olma machten sich die knapp 30 VdM-Kolleginnen und -Kollegen in zwei Gruppen unter kundiger Führung auf den Weg. Der Rundgang beginnt auf der obersten Ebene - beim Pferd. Das steht nicht nur für die Pferdestärke sondern markiert auch das Ende einer Mobilitätsepoche, danach geht es dank Daimler und Benz weiter mit den ersten beiden motorbetriebenen Fahrzeugen.

Im Museum werden die Besucher anschließend durch die Jahrzehnte hinabgeführt bis in die Gegenwart. Die wunderschönen automobilen Mercedes-Benz-Klassiker sind dabei immer in Zusammenhang gestellt mit der Geschichte, mit Politik, Kultur und Gesellschaft. Kein Wunder, dass das Museum auch für Menschen interessant ist, die weniger autobegeistert sind. Spannend ist zudem die Architektur des Museums. Die Ausstellung hat die Form einer Doppelhelix, die den Besucher einerseits historisch von der Vergangenheit in die Neuzeit führt und anderseits sich auf einzelne Mobilitätsthemen konzentriert.

Spannend auch die Details, die nicht gleich erkennbar sind, auf die der Museumsführer hinwies. So werden wohl nur wenige Besucher die Herkunft mancher Materialien erkennen, die etwa an den Wänden verarbeitet sind. Da gibt es beispielsweise einen Rundgang, dessen Wand mit dem Kunstleder Skai bezogen ist, das in den 70ern in Mode war. Eine andere Wand hat einen Überzug aus dem Material aus dem Airbags hergestellt werden, natürlich passend zum Ausstellungstehma Sicherheit. 

Einmal mehr wurde deutlich: Das Mercedes-Benz-Museum lohnt sich - auch für den mehrmaligen Besuch. Und das zeigt sich auch an den Besucherzahlen: Seit der Eröffnung 2006 haben mehr als sieben Millionen Menschen aus über 170 Ländern das Mercedes-Benz-Museum besucht.

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