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VdM-Regionalkreis Süd zu Gast im Porsche-Museum

Die aktuelle Sonderausstellung im Porsche-Museum zur vor 40 Jahren entstandenen „Transaxle Ära“ brachte der Leiter des historischen Archivs und stellvertretender Museumschef Dieter Landenberger den Gästen des VdM  sowie Kollegen des MPC in äußerst kurzweiliger Form näher. Das Transaxle-Prinzip kennen wir - um bei unseren Gastgebern zu bleiben - als neu eingeführte Antriebsform des Porsche 924, dem Sportwagen mit Frontmotor mit dem Getriebe auf der Hinterachse. Es folgten der 944, der 968 und das damalige Flaggschiff der Zuffenhausener, der 928. Mit diesem Konzept betrat Porsche gleichzeitig auch Neuland und nahm teilweise Abstand zur Philosophie, die den legendären 911 prägte. Um diesem Antriebskonzept mehr Raum und Akzeptanz zu verschaffen, installierte das Haus Porsche mit dem ‚944 turbo Cup‘ eine Rennserie, die von 1986 bis 1989 ausgetragen wurde. Das Team Strähle-Autosport war das erfolgreichste Team im Cup. Die schwäbische Mannschaft gewann das Championat drei Mal - in den Jahren 1986 mit Joachim Winkelhock und mit dem Rennurgestein Roland Asch (1988 und 1989), der auch 1987 siegreich war, als er für das Team Max Moritz ins Lenkrad griff.

Dieter Landenberger stellte den VdM-Kollegen zunächst das erste Cabrio des Firmengründers Ferry Porsche mit seiner Knickscheibe vor. Der Formel Rennwagen Typ 718/2, mit seiner Vorderachse, die dem damaligen VW-Käfer  sehr ähnelte, war ebenso faszinierend wie der ‚Bergspyder‘ und die weiteren Leichtbaumodelle aus dem Rennsport. Zum Thema Motorsport der neueren Zeit, konnte der ehemalige Porsche-Rennleiter und Pressechef, Manfred Jantke, einige amüsante Stories aus seiner langjährigen Schaffenszeit in Zuffenhausen beitragen. An der Kaffeebar klang der informelle Abend bei kleinen Häppchen und Getränken aus.  
Die Transaxle-Sonderausstellung ist noch bis zum 16. Oktober 2016 im Porsche-Museum zu sehen.

Eberhard Strähle

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