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Regionalkreis Bayern: Autohandel im digitalen Zeitalter – Quo vadis?

Aufschlussreiche Einblicke in die Zukunft des Autohandels erhielten die Teilnehmer einer Veranstaltung zum Thema „Autohandel und -service in der digitalen Revolution - Ein Diskussionsbeitrag“ des Regionalkreis Bayern im Restaurant Chinesischer Turm in München. So ging der Social-Media-Experte und Buchautor Dr. Jörg von Steinaecker vor vollem Haus den Fragen nach, wie sich die Digitalisierung auf den Autohandel auswirkt. Welche Überlebenschancen hat der Handel in seiner traditionellen Form? Und: Hat sich das Qualifikationsprofil der Autohändler durch den Aufstieg der digitalen Medien gravierend verändert?

Steinaecker stellte Projekte etablierter Händler, wie die Virtual Stores von Hyundai und smart vor und zeigte auf, wie digital der Audi Flagship-Store, die Audi City in Berlin, gestaltet wurde. Weiter machte er darauf aufmerksam, dass im Zuge des Start-Up-Booms zahlreiche Apps auf den Markt kommen, die von der Generation „Digital Native“ bereitwillig angenommen werden.

Durchgängig seien diese deutlich erfolgreicher als die Apps der etablierten Automobilhersteller. Zudem ging er auf die neuen Anbieter, die Neu- und Gebrauchtwagen im Internet verkaufen, ein. Diese bieten Fahrzeug oftmals zu extrem günstigen Preisen an und brechen damit etablierte Regeln des Autohandels, so Steinaecker. Zusammenfassend betonte der Referent erneut die Wichtigkeit der digitalen Medien und machte deutlich, dass auch einige etablierte Händler in diesem Bereich noch klar den Anschluss an neue Wettbewerber finden müssten. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren von den Ausführungen des Automobilexperten begeistert. Ein toller Vortrag, der die künftige Welt des Autohandels klar und schonungslos auf den Punkt gebracht hat. Eine lebendige Diskussion sowie gutes Essen aus bayerischer Küche bildeten schließlich den perfekten Ausklang des Abends.

Isabella Finsterwalder

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