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VdM-Arbeitskreis Südwest im Landwirtschaftsmuseum Hohenheim

Es schneite kräftig den ganzen Nachmittag und so brach am 15. Dezember zum Berufsverkehr das Verkehrschaos aus in und um Stuttgart. Manche der angemeldeten VdMKolleginnen und Kollegen kamen deshalb zu spät zur Führung durch das Deutsche Landwirtschaftsmuseum in Stuttgart Hohenheim.

Arbeitskreis-Leiter Gottfried Weitbrecht hatte zudem schon in der Einladung angekündigt, dass die Ausstellunghalle nicht beheizt ist. So stand die kleine VdM-Gruppe in dicke Wintermäntel gehüllt um Museumsführer Frank Emmerich, der kenntnisreich und mit viel Engagement einen Einblick in die Entwicklung der Landmaschinentechnik gab.

Auch hier hatte die Motorisierung mit Dampfmaschinen begonnen. In der „Traktorenhalle“ des Museum sind einige dieser Riesenmaschinen zu bewundern. Wie der Dampfflug beispielsweise, der pro Tag eine Tonne Kohle und pro Stunde 1.000 Liter Wasser benötigte.

Ein besonderes Schmuckstück der Ausstellung ist auch der erste Traktor, ein Fordson, der mit 750.000 in Serie von einer Ford-Tochter gebauten Exemplaren ab 1924 zur Tin Lizzy unter den Traktoren wurde. Weiter zeigt diese größte Traktorenausstellung Europas einen Querschnitt durch die letzten rund 100 Jahre Schlepper- und Traktoren-Produktion – mit manchen heute nur Insidern bekannten Herstellern. Natürlich fehlt auch der legendäre Porsche-Traktor nicht, wie auch ein Prototyp des Universal-Motor-Gerätes „Unimog“, hergestellt noch nicht unter dem Mercedes-Stern.

Am Ende des Rundgangs waren sich die VdMKolleginnen und Kollegen einig: Wir müssen unbedingt im Sommer wiederkommen – und dann schauen wir auch die Halle mit den Erntegeräten an.

Michael Sommer (Text und Fotos)

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