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VdM-Arbeitskreis West bei der BASt

Elektromobilität ist zur Zeit in aller Munde. Viele Leute sehen sie als Heilsbringer für die Zukunft angesichts der Endlichkeit fossiler Energieträger. Andere sind eher skeptisch - und das aus mehreren guten Gründen. Am 23. Februar waren die Pressemeldungen von EuroNCAP rausgegangen: Das erste Mal war auch ein reines Elektroauto unter den bewerteten Fahrzeugen. Es wurde mit vier Sternen bewertet.

Über Chancen und mögliche Risiken der Elektromobilität ebenso wie über die Ergebnisse des EuroNCAP und ihre Bedeutung informierten sich am gleichen Nachmittag Mitglieder des Arbeitskreises West bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach. Die BASt vertritt das Bundesverkehrsministerium im EuroNCAP-Konsortium.

Als Referenten und Ansprechpartner standen den VdM-Kollegen Andre Seeck, Leiter der Abteilung Fahrzeugtechnik und Präsident von EuroNCAP, Bernd Lorenz, Leiter des Referats Passive Fahrzeugsicherheit / Biomechanik, sowie Dr. Peter Reichelt, Präsident der BASt, zur Verfügung. Die Fahrzeugsicherheit ist eine der großen Aufgaben der BASt. Als technisch-wissenschaftliches Institut erarbeitet sie Kriterien und Entscheidungshilfen für die Reglementierung von Technik und Verkehr. Basis sind eigene Forschungsarbeiten ebenso wie Gutachten über externe Forschung (zum Beispiel der Automobilhersteller) und deren unabhängige Bewertung.

Die auf die Referate folgende Diskussion über Verkehrssicherheit und Elektromobilität sprengte ein wenig den avisierten Zeitrahmen. Mit der Besichtigung der Crashtestanlage und weiteren Diskussionen bei einem kleinen Imbiss fand die Veranstaltung einen geselligen Ausklang.

© Petra Grünendahl 2011 (Text und Fotos)

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