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Personalia

Klaus Ridder ist neuer Vorsitzender der Trips’schen Sportstiftung

Klaus Ridder, VdM-Regionalkreisleiter Westdeutschland und seit über 60 Jahren Fan des 1961 tödlich verunglückten charismatischen Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe v. Trips, wurde zum Vorsitzenden des Stiftungsrates der Gräflich Berghe v. Trips’schen Sportstiftung zu Burg Hemmersbach gewählt. Er will sich dafür einsetzen, dass Graf Trips, der 1961 als erster deutscher Rennfahrer ein Formel 1-Rennen gewann (GP von Holland in Zandvoort) und auf dem Weg war, 1961 Formel 1-Weltmeister zu werden, aber im entscheidenden Rennen in Monza tödlich verunglückte, der Nachwelt in guter Erinnerung bleibt. Diese Aufgabe wird nicht einfach sein, darüber ist sich Klaus Ridder im Klaren, zumal der Sportstiftung  das Geld ausgeht.

Informationen zur Sportstiftung
Neun Jahre nach dem tragischen Tod von Wolfgang Graf Berghe v. Trips beschloss das Ehepaar Thessa und Eduard Berghe v. Trips 1970 im Rahmen eines Erbvertrages eine Stiftung ins Leben zu rufen. Am 10.10.1975, Graf Eduard war inzwischen verstorben, wurde die Satzung der Stiftung notariell protokolliert. Die Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Horrem führt bis heute den Namen „Gräflich Berghe von Trips’sche Sportstiftung zu Burg Hemmersbach.

In der Stiftungsurkunde heißt es: „In Gedenken an den im sportlichen Wettstreit so tragisch ums Leben gekommenen Sohn des gräflichen Stifterpaares, des Reichsgra-fen Wolfgang Berghe von Trips, und im Hinblick auf das stete Interesse der Stifter am Sport im allgemeinen und an den Problemen mittelloser und bedürftiger Sportler im besonderen, verfolgt die Stiftung den Zweck, den Sport und die Sportidee zu fördern und zu unterstützen nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel dadurch, dass Lehrgänge, Fachtagungen, Konferenzen und dergleichen aller Sportrichtungen in Burg Hemmersbach bzw. den künftig durch die Stiftung auf dem Stiftungsgelände um Burg Hemmersbach zu errichtenden Gebäude und Einrichtungen durchgeführt werden können.“

Mit einer beachtlichen Sammlung wurde in der Villa Trips, zuletzt Wohnsitz der Gräfin Thessa, die Geschichte des Automobil-Rennsports dokumentiert. Im Mittelpunkt stand natürlich immer Wolfgang Graf Berghe v. Trips mit seinen Weggefährten.

Das ursprünglich mal reichlich vorhandene Geld der Sportstiftung wurde im Verlaufe der Jahre nahezu aufgebraucht, so dass der Weiterbetrieb des Museums nicht mehr möglich ist. Deshalb wird es die Hauptaufgabe von Klaus Ridder zusammen mit Museumsleiter Jörg-Thomas Födisch sein, die wertwollen Exponate in andere Museen zu verlagern, damit das Andenken an den Renngrafen erhalten bleibt.

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