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Vom „Schieszpulver“ auf Pferdefuhrwerken bis zu Lithium-Batterien per Jet

Zeitdokumente rund um das Thema „Gefahrgut“

Die Verordnungen über die Beförderung gefährlicher Güter reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert. Im Mittelpunkt des Interesses standen damals Transporte von Schießpulver. Heute gibt es allein in Deutschland etwa fünf- bis sechstausend Seiten mit Gefahrgutvorschriften. Darüber, was sich in den rund 200 Jahren seit den Anfängen im Gefahrgutrecht getan hat, gibt das neue Sonderheft der Zeitschrift „gefährliche ladung“ mit dem Titel „gefahrgut historisch“ Aufschluss.

Der im Gefahrgutbereich bestens bekannte Experte Klaus Ridder blickt unter anderem auf tragische Unfälle mit Gefahrguttransporten zurück und erläutert, welche Konsequenzen sie hatten und wie die Schutzmaßnahmen auf allen Verkehrswegen im Laufe der Zeit immer besser wurden. Das Thema bringt es mit sich, dass der Ton der meisten Beiträge ernst ist. Dennoch kommt in dieser vielfältigen Zusammenstellung von Zeitdokumenten Humor durchaus nicht zu kurz: Anekdoten über lange und noch längere Vorschriftentitel, hochmütige Bürokraten oder eine ständig aufs Neue geänderte Anlage, die es gar nicht gab, lassen den Leser immer wieder schmunzeln. (Storck Verlag)

Klaus Ridder
gefahrgut historisch
2015, Softcover, 112 Seiten, Storck Verlag Hamburg, ecomed-Storck GmbH
EUR 19,99; ISBN 978-3-86897-290-0

  • VdM-Kollege Klaus Ridder hat sein Jahrhundertwerk zur Geschichte des Gefahrguttransports fertig gestellt.
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