Zu den Inhalten springen

Social Media in Pressearbeit und Motorjournalismus

Blogger und Social Media liegen auch bei den Autoherstellern im Trend
Soziale Medien (Social Media) wie Facebook, Twitter oder Blogs werden heute von fast 80 Prozent der deutschen Journalisten neben den traditionellen Quellen zur Recherche genutzt. So das Ergebnis einer Studie des Medien-Unternehmens Cision. Natürlich sind Journalisten auch in sozialen Medien aktiv, um ihr Netzwerk auszubauen und zu pflegen. 66 Prozent der Befragten gaben in der Cision-Studie außerdem an, Social Media-Kanäle auch zu nutzen, um die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeit im Netz zu beobachten. Dabei verwenden die Journalisten die gesamte Palette der  sozialen Medien: „Es kommen gleichermaßen Mikroblogs wie Twitter oder professionelle Netzwerke wie Xing oder LinkedIn zum Einsatz. Blogs und Video-Seiten wie You Tube werden mittlerweile genauso häufig beruflich genutzt wie Facebook und andere soziale Netzwerke.“

Wie in anderen Branchen auch haben die Kommunikationsabteilungen der Autohersteller und Zulieferer darauf reagiert und Abteilungen aufgebaut, die die neuen Kanäle bedienen – etwa mit eigenen Facebook-Seiten oder speziellen Blogs und mit Unterstützung für Auto-Blogger. Wie das funktioniert und wie die deutschen Autohersteller Social Media und traditionelles Marketing miteinander verknüpfen zeigt etwa Facebook mit einer Reihe von Erfolgsstorys unter www.facebook.com/business/success. Die Audi-Story rund um die A3-Einführung findet sich hier, die Opel-Kampagnen rund um Astra und Adam, genauso wie der Facebook-Einsatz bei Volvo und Mercedes. Journalisten finden heute im Internet auf vielen Presseseiten der Hersteller auch gleich die Links zu den Social Media-Aktivitäten, zum Facebook-Auftritt oder speziellen Blogs.

Wer Ende Mai auf der VW-Presseseite vorbeischaute fand dort als Top-Meldung: „500.000 Facebook-Fans bei Volkswagen Deutschland“. Toyota berichtet gleich auf der Presse-Startseite über seine aktuellen „Social-Media-Aktivitäten“ (www.toyota-media.de). Opel setzt auf einen eigenen Blog (www.opel-blog.com), während der BMW-Blog (www.bmwblog.com) von einem BMW-Fan sehr professionell gestaltet wird. Bei Audi gibt es gar einen speziellen Blog „für Medienprofis“ (http://blog.audi.de) Und wer sich einen Überblick über die Social Media-Aktivitäten des Daimler-Konzerns machen will kann das auf einer speziellen Internet-Seite tun (www.daimler.com/socialmedia/de). Daneben finden sich eine Vielzahl von Markenspezifischen Blogs, die von privaten oder professionellen Bloggern betrieben werden, manchmal mit Unterstützung durch die Hersteller, oft aber auch unabhängig. Für die journalistische Recherche können auch diese oft ganz persönlichen, subjektiven Tagebucheinträge im Netz (Blogs) interessant sein.

so

© 2012 Verband der Motorjournalisten - VdM Haftungsausschluss