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Quer ist mehr beim Sport Auto High Performance Days am Wochenende im Motodrom

Bei der nunmehr 25. Ausgabe des europäischen Szenentreffens bekamen adrenalinhungrige Drifter und Tuningfans den gewohnten Mix aus Supersportwagen und der quertreibende Drift-Elite Europas zu sehen.

Im Premierennjahr 1992 traten gerade einmal 17 Teilnehmer mit ihren umgebauten Fahrzeugen zum Kampf gegen die Uhr im Tuner-Grand-Prix gegeneinander an. Inzwischen lockt der europäische Schrauber Adel jährlich tausende Besucher an. Außerdem gehört seit über 16 Jahren die Drift Challenge zum bewährten Programm im Motodrom. Da wurde mal wieder jede Menge Gummi auf dem Ost Kurs des Hockenheimrings zerlegt. Die Teilnehmer der Drift Challenge traten beim Qualifying gegeneinander an, um sich einen Platz unter den ersten 30 zu erfahren. Mehr als 40 Fahrer gingen an den Start.

Des Drifters liebstes Fahrzeug? Mit Blick auf die Aufstellung ist das der BMW 3er. Insgesamt 25 Exemplare schoben sich um die Kurven der Strecke. Und das glücklicherweise bei besten Witterungsbedingungen ohne Regen und Nässe. Dabei ging es um die Qualifikation von Sport Auto in der Drift Challenge am Samstag und Sonntag. Die Zuschauer konnten auf der Mercedes Tribüne zusehen, wie die Drifter Piloten Rauch und Gummi auf der Strecke liegen ließen. Natürlich belohnt mit sehr viel Beifall. Am Samstag stand vor allem die Show im Vordergrund, nach dem die Tuner-Piloten ihre Runden absolviert hatten, kamen die Drifter und ihre Boliden an die Reihe, die in der Sachs-Kurve mit Querstehenden Vorderreifen heraus beschleunigten und dabei meterhohe Rauchzeichen hinterließen. Umso frenetischer der Applaus der Fans und somit auch die Wertung. Die Sachs-Kurve war einige Male umhüllt von einer Rauchwolke und das merke man auch am Geruch der Reifen, die die Piloten auf den Asphalt brannten. „Hockenheim, wollt ihr noch mehr“, die kleine Zwischenfrage des Moderators wurde umgehend durch lauten Jubel im Halbrund der Innentribüne beantwortet. Quietsch- und Qualm-Verrückte kamen dabei voll auf ihre Kosten Wenn die Fahrzeuge wie an einer Perlenschnur gereiht im Sekundentakt synchron durch das Motodrom glitten. Wer immer noch nicht genug hatte, dem bot sich die Möglichkeit, mit einem Drifttaxi mitzufahren.

Text und Fotos: Franz Hoffmann (07 - 2017)

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