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Porsche Carrera Cup - Heißsporne-Rennen in 485 PS Boliden

In loser Folge wollen wir auf den VdM-Seiten die Rennserien vorstellen, die im Rahmenprogramm der DTM am Start sind.

Einen Porsche Carrera zu bändigen ist nicht so ganz leicht. Vor allen Dingen dann, wenn es sich um einen Elfer handelt, mit dem im Porsche Carrera Cup um Lorbeeren gefahren wird. Der sich nun schon in der dritten Saison befindliche und hauptsächlich im Rahmen des ‚Deutschen Tourenwagen Masters‘ (DTM) stattfindende Porsche Carrera Cup steht sehr hoch im Kurs der jungen Rennfahrer.

Die ersten Markenpokalrennen des Hauses Porsche wurden schon in den 1980er Jahren mit dem Porsche 944 bzw. 944 turbo ausgetragen. Die Strategen in Zuffenhausen sahen in dieser Art Rennsport zu betreiben ein gigantisches Werkzeug in Sachen Marketing und Werbung. Gewonnen hat stets ein Porsche. Das war damals so und ist auch heute noch nach über dreißig Jahren die erklärte Devise des Sportwagenherstellers aus Zuffenhausen. Nach der Jahrhundertwende wurde das installierte Programm - auch auf Grund der hervorragenden Resonanz unter der Porsche-Kundschaft - stark erweitert und es wurde in aller Herren Länder, wie Frankreich, England, Skandinavien, Italien, Japan und Australien ein Porsche Carrera Cup eingeführt. 

Der Porsche Carrera Cup ist einer der traditionsreichsten Markenpokalserien der Welt. In der laufenden Saison 2017 startet die Rennserie wieder im Rahmenprogramm der DTM. Dies garantiert schon nominell volle Tribünen.
Im Kalender stehen sieben Rennwochenenden, darunter ein Auslandsstart auf dem Red Bull Ring in Spielberg/Österreich. Dabei ist traditionell der Hockenheimring Baden-Württemberg Schauplatz des Auftakts und des Finalrennens. Überdies findet erstmals ein Einladungsrennen gemeinsam mit dem Porsche Sportscup im Rahmen des WEC 6 Stunden-Rennens am Nürburgring statt. Gewertet werden die Läufe als Fahrermeisterschaft. Große Pokale gibt es auch in der Rookie- und Amateur-Wertung.

Zwei Rennen pro Veranstaltung - ein Sprint über rund 60 Kilometer am Samstag und ein Rennen über etwa 80 Kilometer am Sonntag - bieten Fahrern und Teams reichlich Track-Time. Und den Fans genügend Gelegenheit, ihren Favoriten zuzuschauen und die Daumen zu drücken. 

Seit 1990 zieht der Carrera Cup Deutschland Jahr für Jahr gestandene Profirennfahrer, junge Talente und auch Enthusiasten an, die in hart umkämpften Rennen um Siege, Titel und Preisgeld fahren. Mit dem Start des Porsche-Junioren- Programms 1997 nutzte Porsche den Markenpokal für eine gezielte Nachwuchsförderung.

Text:    Dirk Strähle  (VdM)
Fotos:  E. und Dirk Strähle  (VdM)

Derzeitiger Punktestand der Saison 2017 nach 10 von 14 Läufen:

Fahrer-Wertung
1.    Dennis Olsen NOR             161  Punkte
2.    Nick Yelloly GBR             130  Punkte
3.    Christopher Zöchling DEU         108  Punkte
4.    Michael Ammermüller DEU        97  Punkte
5.    Larry Ten Voorde (R) NLD           88  Punkte
6.    Thomas Preining (R) AUT           76  Punkte
7.    Christian Engelhart GER           74  Punkte
8.    Gabriele Piana ITA               56  Punkte
9.    David Kolkmann DEU           48  Punkte
10.  Ryan Cullen GBR               39  Punkte


Rookie-Wertung
1. Larry Ten Voorde                                201 Punkte
2. Thomas Preining             172 Punkte
3. Henric Skoog                 122 Punkte

Amateur-Wertung
1. Wolfgang Triller             126 Punkte
2. Carlos Rivas                     92 Punkte
3. Stefan Rehkopf                    80 Punkte

Teamwertung
1. Team Deutsche Post              292 Punkte
2. Konrad Motorsport              282 Punkte
3. MRS GT-Racing                         189 Punkte



Bisherige Meister des Carrera Cups

1990       Olaf Manthey
1991    Roland Asch
1992    Uwe Alzen
1993    Wolfgang Land
1994    Bernd Mayländer
1995    Harald Grohs
1996    Ralf Kelleners
1997    Wolfgang Land
1998    Dirk Müller
1999    Lucas Luhr
2000    Jörg Bergmeister
2001    Timo Bernhard
2002    Marc Lieb
2003    Frank Stippler
2004    Mike Rockenfeller
2005    Christian Menzel
2006    Dirk Werner
2007    Uwe Alzen
2008    René Rast
2009    Thomas Jäger
2010    Nicolas Armindo
2011    Nick Tandy
2012    René Rast
2013    Kévin Estre
2014    Philipp Eng
2015    Philipp Eng
2016    Sven Müller
   

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