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Jahrbuch für Journalisten 2016

„2016 wird für Journalisten und Medienmacher ein Jahr voller Gegensätze und Widersprüche – und letztlich ein Jahr enormer Herausforderungen“, schreibt Johann Oberauer, Herausgeber des „Jahrbuchs für Journalisten 2016“. Wie die Herausforderungen aussehen, welche Risiken es nach wie vor für den Journalismus und die klassischen Medien gibt – aber auch und vor allem welche Chancen – beschreiben die Autoren des Jahrbuchs. Für die spannenden, erhellenden und zum Nachdenken anregenden Beiträge über den Stand des Journalismus heute hat Oberauer versammelt, was Rang und Namen hat unter den Medienexperten. Darunter die Publizistin Barbara Sichtermann, Journalistengewissen Wolf Schneider, Iris Radisch von der „Zeit“, Uwe Ritzer von der  "Süddeutschen Zeitung“, der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen, der freie Journalist Stefan Niggemeier oder auch das Politiker-Urgestein im Ruhestand Peer Steinbrück.

Herausgekommen ist eine umfassende Sicht auf die Medien, eine Bestandsaufnahme, aber auch ein Appell für guten, für Qualitätsjournalismus – und für konstruktiven Journalismus, der nicht immer nur nach den Negativen sucht. Aber auch das „Handwerk“ kommt nicht zu kurz, mit Ideen und Tipps für spannende Geschichten, die beim Leser, Zuhörer, Zuschauer ankommen. 

Bestellt werden kann das „Jahrbuch für Journalisten 2016“ direkt beim Verlag zum Preis von € 19,50 zzgl. € 2,– Versandkosten:  per E-Mail an vertrieb@oberauer.com oder im Oberauer Online-Shop.

Hier eine Übersicht über die Buchbeiträge:

  • Wie wir morgen lesen werden. Fünf Thesen von Christian Meier, Redakteur bei WeltN24.
  • Die Leitmedien sind die Gewinner. Und warum Leitmilieus immer einflussreicher werden. Von Sebastian Turner, Mitherausgeber und Mitinhaber des "Tagesspiegel".
  • Für Qualitätszeitungen bleibt nur eine Nische. Sie sterben nicht aus, aber es wird eine massive Konsolidierung geben, prognostizieren die beiden Medienforscher Michel Clement und Christian-Mathias Wellbrock (beide UNI Hamburg).
  • McLuhan hat sich geirrt! Das Medium ist nicht die Botschaft, glaubt die Publizistin und Schriftstellerin Barbara Sichtermann.
  • Fünf Thesen zur Krise, fünf Thesen zum notwendigen Wandel. Den Mut zur Qualität beschwört Tobias Korenke, Leiter Unternehmenskommunikation der Funke-Mediengruppe.
  • "Die besten Journalisten sind Straßenköter", sagte Paul Sahner. Was uns der "Gottvater der Intimbeichte" ("taz") sonst noch hinterlassen hat.
  • Wie man geniale Journalisten diszipliniert. Eine späte Anleitung vom 90-jährigen Wolf Schneider.
  • Der Aufstieg und Fall von Thomas Middelhoff. Angelehnt an die Buddenbrooks, aufgezeichnet von Uwe Ritzer, "Süddeutsche Zeitung".
  • Der Chefredakteur aus dem Sperrgebiet. Die Geschichte von Berthold Dücker, erzählt von Paul-Josef Raue, zuletzt Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen".
  • Die subversive Kraft der Zuversicht. Warum eine auf Katastrophen fixierter Journalismus nicht die Antwort sein kann. Erklärt von Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der "Zeit".
  • Im freien Spiel des dressierten Gequatsches. "Zeit"-Feuilleton-Chefin Iris Radisch auf der Spur von Denkverboten.
  • Die dunkle Seite der digitalen Revolution. Peer Steinbrück über Shitstorms und bezahlte Kampagnen im Internet.
  • Die fünfte Gewalt muss sich nicht rechtfertigen. Götz Hamann, stellvertretender Leiter des "Zeit"-Wirtschaftsressorts über die wachsende Macht des Netzes.
  • Hausbesuch bei der "Lügenpresse". "SZ"-Korrespondent Cornelius Pollmer war bei der "Sächsischen Zeitung".
  • Die überbelichtete Politik. Medienprofessor Bernhard Pörksen über Politik im digitalen Zeitalter.
  • In der Flut der brutalen Bilder. Wie viel reale Gewalt darf das Fernsehen zeigen, fragt Elmar Theveßen, stellvertretender ZDF-Chefredakteur.
  • In der Filterblase oder: Sind Journalisten Missionare? Professor Konrad Paul Liessmann über das was Journalisten nicht sagen.
  • Vorsicht, gute Nachrichten. Sefan Niggemeier über Constructive News.
  • Der Anhänger des Bauchjournalismus. Warum Christoph Stölzl von der Hochschule für Musik in Weimar soziologisch erzählte Geschichten ablehnt.
  • Eine Liebeserklärung. Die freie Autorin Julia Friedrichs ermutigt für die journalistische Arbeit zu kämpfen.
  • Nonstop Nonsens. Buchautor Peter Littger löst Rätsel zu unserem Medien-Denglisch (eine "Homestory" verwirrt die Engländer).
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