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Gemballa Mistrale: Schwäbisches Flaggschiff

Der im schwäbischen Leonberg angesiedelte Auto-Veredler Gemballa GmbH lud zur Testfahrt mit seinem Flaggschiff, dem Mistrale ein, dessen Basis der Porsche Panamera Turbo verkörpert.  Der Mistrale – wie ihn der Neidlinger Andreas Schwarz, der Geschäftsführer der Gemballa GmbH getauft hat – präsentiert wahrlich Grösse, zeigt Flagge in diesem Preissegment und sorgt dabei für sehr nachhaltige und unwiederbringliche Eindrücke.

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Gefahrene Emotionen: Der Gemballa Mistrale, Foto: Eberhard Strähle

Die Urform und Basis des Mistrale bildet der Panamera Turbo aus dem Haus Porsche. Veredler Gemballa verordnete dem Panamera Typ 970 eine rundum Carbon-Kur par excellence. Über 740 Pferdestärken, knapp fünfzig Prozent Mehrleistung als das Basisauto, unterstreichen unter Mithilfe eines ebenfalls von der Gemballa GmbH neu entwickelten Turboladers mit Ladeluftkühlung und Abgassystems die Fahrleistungen der Nobelkarossse aus dem Ländle.

Beschleunigung pur, gepaart mit einem Sound der Superlative, verwöhnen den Fahrer mit Werten, die vermutlich nie und nimmer am Erwartungshorizont aufgetaucht sind. Daher sollten der Fahrer oder die Fahrerin beim Ausreizen der physikalischen Grenzen des Mistrale mit einer optimalen körperlichen Beschaffenheit versehen sein. Bis zum Erreichen von Tempo Einhundert vergehen lediglich 3,2 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit der Flunder ist auf 340 km/h begrenzt, weil keine Reifen mit einem höheren Geschwindigkeitsindex verfügbar sind. Selbstredend sind im Mistrale auch gigantische Bremsen mit Formel-1-Technik verbaut, die im Fall der Fälle für eine hervorragende Verzögerung gerade stehen müssen. Scheiben mit 411 Millimetern Durchmesser an der Vorderachse und 380 Millimeter hinten, sorgen hierfür problemlos. 22-Zoll-Felgen lassen Reifen der Breite von 305 Millimetern zu. Das Aluminium-Fahrwerk des Gemballa Mistrale verfügt vorne über eine Doppelquerlenkerachse. Hinten sorgt eine Mehrlenkerachse für die nötige Stabilität und um die auftretenden Querkräfte beim schnellen Kurvenfahren abstützen zu können.

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Foto: Eberhard Strähle

Im Innenraum sorgen exquisite Bezüge aus Leder und abgestimmte Farben für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Am Testwagen stachen die orangeroten Nähte des Cockpits und an den Türen ins Auge. An der Mittelkonsole wird auf das 30-jährige Jubiläums des eigenständigen Fahrzeugherstellers Gemballa verwiesen. Die gefahrene ‚30th Anniversary Edition‘ ist daher auch auf weltweit nur 30 Exemplare limitiert.

Um dem bulligen Biturbomotor die nötige Atemluft zu verschaffen, spendeten die Ingenieure dem Mistrale drei überdimensionale Öffnungen in der Frontpartie. Entlüftungsschlitze in der Motorhaube und an den Fahrzeugflanken sorgen für die optimale Abführung der Wärme aus dem Motorraum. Der besonders markante Heckbereich und die Seitenflanken ohne sichtbare Türgriffe des Mistrale wurden von Gemballa überarbeitet, erhielten eine neue Linienführung und beherbergen dadurch ideal die kreisrunden Heckleuchten.

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Hochwertige Ausführung des Interieurs, Foto: Eberhard Strähle

Das brillante und dennoch serienmäßige  Soundsystem verwöhnt die Insassen mit höchstem Hörgenuss. Der Gemballa Mistrale verfügt zudem über eine Karosse in neuem Design aus superleichten Carbonfaserteilen. Sogar die vier Türen sind in Carbon produziert. „Dieser Werkstoff erhöht die Passgenauigkeit und die Stabilität bei gleichzeitig reduziertem Gewicht. Das außergewöhnliche und limitierte sogenannte „Production Car“ hat natürlich auch seinen Preis: 557.758,59 EURO (inkl.MwSt.)“ erläuterte Rainer Schlumberger, der Pressereferent der Gemball GmbH.

Eberhard Strähle

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Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Gemballa GmbH, Foto: Eberhard Strähle

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