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Top-Loader: Ford C-Max

Der Ford C-Max und der Grand C-Max können als die Straßenbrüder des Kuga bezeichnet werden, jenes Querfeldein-Gefährts, mit dem Ford in die Tiguan-Klasse stieß. Auch wenn der Focus der direkte Sparrings-Partner des Golf ist, sowohl der C-Max als auch sein längerer Bruder sind nicht mit dem Golf+ vergleichbar. Die C-Mäxe werden – wia alle Mäxe von Ford – mit Dachrelings ausgestattet, die allerhand Zubehör oder Gepäckhalter aufnehmen können. Was da so oben drauf montiert werden kann, geht aus einer seitenlangen Ausstattungsliste hervor. Nur soviel sei gesagt: Von einfachen Skiträgern über Fahrradträger und gepackhalterungen bis hin zur Riesen-Dachbox gibt’s alles fürs Dach, vorausgesetzt, man überlädt den Himmel überm Max nicht mit mehr als 75 kg.

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Foto: Ford

Wie der Kuga sind auch die beiden C-Mäxe völlig neue Autos, und sogar völlig neue Segment-Teilnehmer. Mit allen Mäxen spricht Ford jene Kunden an, die sich in vergleichbaren Limousinen – Focus und Mondeo – schon wohlgefühlt haben, jetzt aber mehr Platz für Familie oder Sportgerät – oder beides – brauchen.

Aber dafür keinen Leistungsnachlaß, keinen Komfortverlust oder gar Entwicklungsrückstand ein Kauf nehmen wollen. So der C-Max und der Grand C-Max. Während der kleine C-Max noch als normaler Fünftürer daher kommt mit or-dentlich Platz, hat der Grand C-Max hinten Schiebetüren, die vor allem im Großstadtgedränge vorteilhaft sind, weil sie nicht an die Fahrzeuge links und rechts schlagen, will man schwungvoll aussteigen. Ausserdem gibt‘s hinten eine Ladefläche wie ein Fußballfeld, auf der sogar meine Irish Wolfhounds genug Platz fänden. Vor allem mit der von ihnen geforderten Stehhöhe von mindestens einem Meter.

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Foto: Ford

Die Leistung des von mir gefahrenen C-Max betrug beim 2,0 TDCI immerhin 163 PS bei 3.750 U/min, das Drehmoment satte 340 nM bei 2.000 bis 3.750 U/min. Dass derartige Power über einen so breiten Drehzahlbereich anliegt, verhilft dem Fahrer zu der Bequemlichkeit, nicht runterschalten zu müssen, um von 100 auf 130 km/h trotzdem noch ordentlich beschleunigen zu können. Besonders wichtig vor allem bei Überholmanovern auf der Autobahn.

Der C-Max ist schon im Kinetic2.0-Style designt, so dass er zumindest von der Silhouette her noch zwei, drei,vier Jahre mit höchstens ein paar Retuschen beim Facelift auskommen wird. Innen vermisst man eigentlich nichts und wenn das Auto dann noch über die Einparkhilfe und ein paar Sicherheits-Helfer wie Totwinkelassistent, Tempomat mit Abstandshalter usw. verfügt, ist man auch in Sachen Verkehrssicherheit immer up-to-date. So soll’s sein, verlangt der DVR in seiner Vision Zero für die Verkehrssicherheit auf der Straße. Nur eins passt da nicht ins Bild: Die Breite mit Spiegeln – also das, was die Autobahnpolizei auf der Baustellenspur links misst, liegt schon  beim C-Max um 67 mm über den zulässigen zwei Metern.

mpp

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Foto: Ford

Die wichtigsten Daten

Ford C-Max 2,0 TDCi

  • Länge/Breite/Höhe 4.380 / 1.828*-2.067/ 1.626  mm *) ohne Spiegel!
  • Radstand 2.648 mm
  • Leergewicht 1.488 kg
  • Zuladung 562 kg
  • Kofferraum 432 bis 1723 l
  • Viertakt-Dieselmotor mit vier Zylindern in Reihe mit Commonrail-Direkteinspritzung und Turboaufladung
  • Hubraum 1.997 ccm
  • Leistung kW/PS 120 / 163 bei 3.750 U/min,
  • maximales Drehmoment 340 Nm bei 2.000 – 3.250 U/min
  • Beschleunigung auf 100 km/h 8,6 Sekunden
  • Vmax 210 km/h
  • EU-Normverbrauch im Mittel 5,1 l , Testverbrauch 7,0 l
  • Tankinhalt 60 l,
  • Abgasnorm Euro 5,
  • CO2 Ausstoß: 134 g/km

 
Preis der Basis-Ausführung des Testwagens:  27.100 Euro
Preis der sonderausgestatteten TW-Ausführung ca.: 31.500 Euro

Stand 9/2011

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