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Allrad-Power: Suzuki Kizashi

Nomen es Omen:  Mit dem Kizashi setzt Suzuki auch in der Mittelklasse ein Zeichen. Das macht die Modellbezeichnung deutlich. Denn das japanische Wort Kizashi bedeutet Zeichen oder Omen. Tatsächlich betritt der zweitgrößte Motorradhersteller und Kleinwagenproduzent mit dem Kizashi Neuland. 4.650 mm ist er lang, bei 2.700 mm Radstand. Damit konkurriert der Kizashi mit Skoda Oktavia oder VW Jetta, mit dem Peugeot 407 oder dem Mazda 6. Auf dem deutschen Markt gab es den Suzuki Kizashi zunächst mit Vorderradantrieb und Schaltgetriebe. Jetzt kam die 4x4-Variante mit stufenlosem CVT-Getriebe dazu.

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Foto: Suzuki

Der erste Blick auf den Mittelklasse-Suzuki vermittelt den Eindruck: sportlich, sportlich. Der große Kühlergrill, Seitenschweller, der im Kofferdeckel integrierten Heckspoiler über dem insgesamt kurzen Heck sorgen für ein markantes dynamisches Design. Suzuki bezeichnet den Kizashi dann auch als Sport-Limousine. Innen findet der Fahrer alles an seinem Platz: Übersichtliche Rundinstrumente, leicht verständliche Hebel und Schalter – alles praktisch und ergonomisch angeordnet. Zudem ist der Kizashi serienmäßig recht umfangreich ausgestattet. Das reicht vom schlüssellosen  Einstiegsystem, über Ledersitze, die vorn elektrisch verstellbar sind, Multifunktions-Lenkrad mit Schaltwippen, bis zur Zweizonenklimaautomatik und elektrischem Glasschiebe-Hubdach. Für die Sicherheit sind ABS, ESP und sieben Airbag an Bord. Alles ist im Komplettpreis von 29.990 Euro inklusive. Nur für die Metallic-Lackierung sind nochmal 490 Euro extra fällig.

Für den angemessen sportlichen Vortrieb sorgt der 2,4-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, der mit seinen 131 kW / 178 PS Leistung und 230 Nm Drehmoment den Kizashi in 8,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h bringt. Das stufenlose CVT-Getriebe treibt den Motor dabei schnell auf hohe Drehzahlen. Und dann macht sich der Motor mit kernigem Motorengeräusch kräftig bemerkbar. Der Motor hängt sehr feinfühlig am Gas und beschleunigt den Kinzashi sehr effektiv aus allen Geschwindigkeitsbereichen. Der sogenannte intelligente Allradantrieb oder kurz i-AWD sorgt dafür, dass die sportliche Limousine mit seinen 18 Zoll-Rädern die Leistung gut auf die Straße bringt. I-AWD bedeutet, dass der Kizashi im Normalbetrieb über die Vorderachse angetrieben wird. Der Vierradantrieb schaltet sich erst bei Bedarf zu, bis zu einer Kraftverteilung von 50 : 50 auf Vorder- und Hinterachse. Beim Anfahren und Beschleunigen, vor allem aber in schnellen Landstraßenkurven ist der Allradantrieb dann ein echter Sicherheitsgewinn.

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Foto: Suzuki

Das Kürzel CVT für das Automatikgetriebe, das es nur im Kizashi 4x4 gibt, steht für „Continously Variable Transmission“. Das heißt, mit dem stufenlosen Getriebe gibt es eigentlich keine Gangstufen.  Für sportliche Fahrweise reicht die Wählhebelstellung D eigentlich schon aus. Das Getriebe bietet darüber hinaus einen manuellen Modus, mit dem sechs Gangstufen angewählt werden können, sportlich zu bedienen über Schaltwippen am Multifunktions-Lenkrad oder auch am Wählhebel.

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Foto: Suzuki

Mit dem agilen drehfreudigen Motor und dem sportlichen 4x4 Fahrwerk macht der Kizashi auf kurvigen Bergstraßen richtig Spaß. Aber auch für die Langstrecke auf der Autobahn ist man flott und bequem unterwegs.  Dazu haben nicht nur Fahrer und Beifahrer vorn sondern auch die Fondpassagiere ausreichend und komfortabel Platz. Ein Wehrmutstropfen ist allerdings der Verbrauch der im kombinierten Modus mit 8,3 Liter Superbenzin angegeben wird. Unser Testverbrauch lag im gemischten Betrieb aus Stadtverkehr, ausgiebigen Testfahrten im Hochschwarzwald und einem Autobahnanteil bei knapp über 10 Litern.

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Foto: Suzuki

Die wichtigsten Daten

Suzuki Kizashi 2.4 4x4

  • Länge x Breite x Höhe: 4.650 x 1.820 x 1.470 mm
  • Radstand: 2.700 mm
  • Leergewicht: 1.605 - 1.660 kg
  • Zuladung: 370 - 425 kg
  • Kofferraum: 461 l
  • Vierzylinder-Reihen-Ottomotor , DOHC 16V mit variabler Ventilsteuerung
  • Hubraum 2393 ccm
  • Leistung: 131 kW / 178 PS bei 6500 U/min
  • Max. Drehmoment: 230 Nm bei 4.000 U/min
  • Getriebe: stuvenloses CVT-Getriebe
  • Beschleunigung auf 100: 8,8 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h
  • EU-Normverbrauch im Mittel 8,3 l , Testverbrauch 10,2 l
  • Tankinhalt: 63 l
  • Abgasnorm Euro 5,
  • CO2 Ausstoß: 191 g/km

Preis der Basis-Ausführung des Testwagens: 29.900 Euro
Sonderausstattung Metallic-Lacierung: 490 Euro

Stand 03/2012

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